Predetermined risk with unlimited profit potential
The essentials of options

Optionen

Der Käufer eines Options-Kontraktes hat das Recht, aber nicht die Pflicht, sprich die Option, diese auszuüben. Optionsgeschäfte gelten deshalb auch als bedingte Termingeschäfte.

Die von der LVAM vermittelten Options-Kontrakte (Long-Calls, Long-Puts) sind standardisiert, beinhalten keine Nachschusspflicht und können börsentäglich gekauft und verkauft werden. Entsprechend ist in jedem Fall der maximale Verlust auf die Investmenthöhe limitiert.

Mit Optionen kann von steigenden (Call-Option) sowie auch von fallenden (Put-Option) Kursen des jeweiligen Marktes profitiert werden. Die Optionsprämie, welche den Wert der Option widerspiegelt, verändert sich mit dem Kursverlauf und der Volatilität des Basiswertes sowie der jeweiligen definierten Laufzeit. Die Laufzeit limitiert das Ausübungsrecht einer Option. Ist bei einer Call-Option am Ende der Laufzeit der beim Kauf definierte Ausübungspreis (Strike) über dem Kurs des Basiswertes, verfällt die Option wertlos.

Bei einer Put-Option dementsprechend umgekehrt. Der Handel mit Optionen erlaubt von einer äusserst spekulativen Ausrichtung (z. B. „out-of-the-money“ Calls) bis hin zu einer reinen Absicherung (z. B. „at-the-money“ Puts) die ganze Bandbreite. Die nötigen Kenntnisse sind für ein erfolgreiches Handeln mit Optionskontrakten unabdingbar.

Options-Kontrakte

Long-Call

Die von der LVAM vermittelten Options-Kontrakte (Long-Calls, Long-Puts) sind standardisiert, beinhalten keine Nachschlusspflicht und können börsentäglich gekauft und verkauft werden. Entsprechend ist in jedem Fall der maximale Verlust auf die Investmenthöhe limitiert.

Long-Put

Der Handel mit Optionen erlaubt von einer äussert spekulativen Ausrichtung (z.B. „out-of-the-money“ Calls) bis hin zu einer vollen Absicherung (z.B. „at-the-money“ Puts) die ganze Bandbreite. Die nötigen Kenntnisse sind für ein erfolgreiches Handeln mit Optionskontrakten unabdingbar.

VORTEILE OPTIONEN

  • Reduzierter Kapitalbedarf durch Hebelwirkung.
  • Als Käufer nur Rechte.
  • Hohes Renditepotenzial bei begrenzten Verlustmöglichkeiten.
  • Renditemöglichkeiten bei steigenden und sinkenden Kursentwicklungen.
  • Kein Emittentenrisiko.

Beispiel Call-Option

16. September 2013
Der Kakao-Preis (Cocoa wird an der ICE – InterContinental Exchange/New York gehandelt) notiert bei 2‘609 USD pro Tonne. Sie gehen davon aus, dass der Kakao-Preis per Ende Jahr auf über 3‘000 USD pro Tonne steigen wird. Sie entschliessen sich, eine Call-Option (Spekulation auf steigende Preise) zu kaufen. Jede einzelne Kakao-Call-Option beinhaltet das Recht auf den Kauf von 10 Tonnen Kakao zu einem fixierten Preis innerhalb der definierten Laufzeit. Dieses Recht können Sie während der ganzen Laufzeit zum aktuellen Kurs wieder verkaufen.

 

Kauf Call-Option  
Kaufdatum: 16. September 2013
Kontrakt: Cocoa – ICE (InterContinental Exchange)
Anzahl Kontrakte: 30
Laufzeit: März 2014 (letzter Handelstag: 07.02.2014)
Basispreis/Strike: 3‘000 USD (aus dem Geld)
Prämie: 79 USD pro Tonne
Kontraktgrösse: 10 metrische Tonnen

 

Optionsprämie    
79 USD x 10 = USD 790.00
Anzahl Options-Kontrakte   30
Nettokaufpreis    
(Betrag, der effektiv am Markt platziert wird) USD 23’700.00
Kommissionen    
30 x 190 USD, max. 25% des Nettokaufpreises USD 5’700.00
Gesamtkosten    
Nettokaufpreis + Kommissionen USD 29’400.00

 

6. Januar 2014
Der Kakao-Preis (Cocoa gehandelt an der ICE – InterContinental Exchange/New York) ist zwar leicht gestiegen, notiert aber immer noch deutlich unter 3000 USD pro Tonne. Um einen eventuellen Totalverlust zu vermeiden, entscheiden Sie sich für den Verkauf der Option.

 

Verkauf Call-Option  
Verkaufsdatum: 6. Januar 2014
Kontrakt: Cocoa – ICE (InterContinental Exchange)

 

Optionsprämie    
32 USD x 10 = USD 320.00
Anzahl Options-Kontrakte   30
Prämienerlös, 30 x 320 USD = USD 9’600.00
Abzüglich Gesamtkosten USD -29’400.00
Nettoverlust -67.34% USD -19’800.00

Beispiel put-Option

20. August 2013
Der Mais-Preis (Corn wird an der CME GROUP/Chicago gehandelt) notiert bei 490 US Cents pro Bushel (1 Bushel Mais = 25.4 kg). Sie gehen davon aus, dass der Mais-Preis weiter fallen wird. Sie entschliessen sich, eine Put-Option (Spekulation auf fallende Preise) zu kaufen. Jede einzelne Mais-Put-Option beinhaltet das Recht auf den Verkauf von 5‘000 Bushel Mais zu einem fixierten Preis innerhalb der definierten Laufzeit. Dieses Recht können Sie während der ganzen Laufzeit zum aktuellen Kurs wieder verkaufen.

Kauf Put-Option  
Kauf Datum: 20. August 2013
Kontrakt: Corn – CME GROUP
Anzahl Kontrakte: 100
Laufzeit: März 2014 (letzter Handelstag: 21.02.2014)
Basispreis/Strike: 450 US Cents pro Bushel (aus dem Geld)
Prämie: 16 US Cents pro Bushel
Kontraktgrösse: 5‘000 Bushel
Optionsprämie    
16 US Cents x 5‘000 = 80‘000 Cents = USD 800.00
Anzahl Options-Kontrakte   100
Nettokaufpreis    
(Betrag, der effektiv am Markt platziert wird) USD 80’000.00
Kommissionen    
100 x 190 USD, max. 25% des Nettokaufpreises USD 19’000.00
Gesamtkosten    
Nettokaufpreis + Kommissionen USD 99’000.00

20. Dezember 2013
Der Mais-Preis (Corn gehandelt an der CME GROUP/Chicago) ist, wie von Ihnen erwartet, weiter gefallen und notiert nun bei 431 US Cents pro Bushel. Dementsprechend ist auch die Prämie Ihrer Put-Option gestiegen. Sie entscheiden sich, den Gewinn zu realisieren.

Verkauf Put-Option  
Verkaufsdatum: 20. Dezember 2013
Kontrakt: Corn – CME GROUP
Optionsprämie    
26 1/4 US Cents x 5‘000 = 131‘250 Cents = USD 1’312.5
Anzahl Kontrakte   100
Prämienerlös, 100 x 1’312.50 USD = USD 131’250.00
Abzüglich Gesamtkosten USD -99’000.00
Nettogewinn +32.57% USD +32’250.00